Altmark

Die Antiqua Marchia
Die Altmark ist eine historische Kulturlandschaft im Norden von Sachsen-Anhalt. Das Tiefland ist zumeist erodiertes Altmoränenland aus der Saaleeiszeit und überwiegend landwirtschaftlich geprägt, hat jedoch auch Anteile an Wald- und Heideflächen. Der Name wird zu Beginn des 14. Jahrhunderts erstmals urkundlich erwähnt. Im 12. Jahrhundert wurde die Antiqua Marchia Teil der neu eingerichteten Mark(grafschaft) Brandenburg und wird deshalb manchmal als Wiege Brandenburgs bezeichnet.
Städtebund: Zeit des Wohlstands
Sieben Städte der Altmark gehörten vom 13. bis zum 15. Jahrhundert dem Handels- und Städtebund Hanse an und bildeten den Altmärkischen Städtebund: Stendal, Salzwedel, Gardelegen, Tangermünde, Osterburg, Seehausen und Werben. Der in dieser Zeit erworbene Reichtum zeigt sich noch heute in vielen erhaltenen Prunkbauten.
Reiter- und Radlerparadies
Mit Reitwegen von 1.600 Kilometer Länge verfügt die Altmark über ein sehr großes zusammenhängendes Reitwegenetz. Auch die Radfahrfreunde kommen nicht zu kurz. Der 500 Kilometer lange Altmark-Rundkurs und viele andere Radwege erschließen die Kultur- und Naturlandschaft.





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