Bürstadt

Geschichtsträchtige Siedlung
Die "Sonnenstadt" Bürstadt im südhessischen Ried mit ihren Stadtteilen Bobstadt und Riedrode wurde im Jahr 767 erstmals in den Urkunden der benachbarten Reichsabtei Lorsch erwähnt. Siedlungen an dieser Stelle gab es jedoch bereits zur Latènezeit (500 v. Chr.) und zur Zeit der Römer. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören heute neben dem historischen Rathaus mit einem Unterbau aus dem 17. Jahrhundert noch die Nibelungenskulptur "Das Bad im Drachenblut" im Zuge der Nibelungen-Siegfried-Straße, ein geologischer Garten, die Barockkirche St. Michael, das Heimatmuseum und der Sackstein, ein 1,35 m hoher Monolith aus der Jungsteinzeit.
Stadt unter Strom
Am Ortsrand von Bürstadt steht eine 380-kV-Umspannanlage, die am 4. Oktober 1957 zusammen mit der ersten deutschen 380-kV-Leitung in Betrieb ging. 2005 wurde auf dem Dach einer Bürstadter Spedition die mit 5 MW Nennleistung damals größte Dach-Photovoltaikanlage der Welt in Betrieb genommen.
Verkehrsanbindung
Bürstadt liegt an den Bundesstraßen 44 und 47 und ist über die Autobahnen A 6 oder A 67 zu erreichen. Im Bahnhof Bürstadt, einem seltenen Turmbahnhof mit zwei Ebenen, kreuzen sich die Riedbahn Frankfurt - Mannheim und die Nibelungenbahn Worms - Bensheim.





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