Bad Gögging

2000 Jahre Gesundheit an der Donau
Im Gebiet des heutigen Bad Gögging gab es bereits vor fast 2000 Jahren ein großes römisches Bad. Überreste der Therme kann man im Museum in der romanischen St. Andreas-Kirche besichtigen. Heute verfügt der Kurort als einziger in ganz Bayern über die "dreifach g'sund" Naturheilmittel: Schwefel, Heilwasser und Moor. Das in Anlehnung an die römische Tradition Limes-Therme genannte Thermalbad besitzt 15 Becken mit mehr als 1250 qm Wasserfläche, zudem eine Römersauna in einem nachgebauten römischen Wachtturm.
Museum für Kur- u. Badewesen
In der historischen Ortskirche St. Andreas wurden die Überreste eines alten römischen Heilbades freigelegt, das wahrscheinlich die größte nördlich der Alpen war. Im Römischen Museum für Kur- und Badewesen sind Teile des Hauptbaderaumes zu sehen, außerdem gibt es Informationen über die medizinische Versorgung und das Badewesen der Römerzeit.
Römerkastell Abusina
Eine weitere römische Attraktion ist das ehemalige Römerkastell Abusina im Ortsteil Eining. Einst war es ein römisches Militärlager rätischen Limes - heute ist Abusina Teil des zum UNESCO-Weltkulturerbe erhobenen Rätischen Limes. Die Ausgrabungen sind durch so genannte Zeitfenster erschlossen, die den Blick auf wesentliche Teile des Kastells richten. Alljährlich im August gibt es ein Römerfest, in dem die Römerzeit zu neuem Leben erwacht.





© Steig mal aus - Angaben ohne Gewähr - Seite verlinken