Baiersbronn

Das Sternedorf unter dem Wanderhimmel
Baiersbronn im Murgtal ist von der Fläche her die zweitgrößte Gemeinde in Baden-Württemberg, nach Stuttgart. Die Gemeinde ist ein beliebter Fremdenverkehrsort und verfügt über ein ausgedehntes Wanderwegenetz, oft schmale, naturbelassene Pfade. Am Bahnhof Baiersbronn befindet sich ein Wander-Informationszentrum. Weil mit der Schwarzwaldstube im Hotel Traube im Ortsteil Tonbach und mit dem Restaurant Bareiss gleich zwei Restaurants in Baiersbronn drei Michelin-Sterne aufweisen (Stand 2009), wird der Ort etwas scherzhaft auch gerne das Sternedorf genannt.
Steilstrecke der Murgtalbahn
Von Baiersbronn bis Freudenstadt Stadtbahnhof überwindet die Murgtalbahn auf einer Strecke von knapp 6 Kilometern eine Höhendifferenz von 190 Metern, bei einer maximalen Steigung von 50 Promille. Bis 1924 konnte dieses Steilstück nur im Zahnradbetrieb befahren werden, und auch heute noch brauchen brauchen alle Schienenfahrzeuge eine spezielle Zulassung.
Mit Prädikaten
Viele der Baiersbronner Teilorte besitzen ein Prädikat: Erholungsorte sind Huzenbach und Röt-Schönegründ; Luftkurorte sind Baiersbronn-Friedrichstal, Klosterreichenbach-Heselbach, Mitteltal und Tonbach; Luft- und Kneippkurort ist Schönmünzach-Schwarzenberg; Luft- und Heilklimatischer Kurort ist Obertal-Buhlbach.
Hauffs Märchen-Museum
Das Museum ist ganz dem Schriftsteller Wilhelm Hauff (1802-1827) und seinem Märchen "Das kalte Herz" gewidmet, das Motive aus Schwarzenberg und dem oberen Murgtal literarisch verarbeitet. Zu seinen bekannten Märchen gehören "Zwerg Nase", "Kalif der Storch", "Der kleine Muck" und "Das kalte Herz".





© Steig mal aus - Angaben ohne Gewähr - Seite verlinken