Bebra

Stadt am Fuldaknie
Die Kleinstadt Bebra in Nordhessen war bis in die 1980er-Jahre hinein vielen Deutschen als Bahnknotenpunkt bekannt. Vor dem Bau der Schnellfahrstrecke Würzburg - Hannover rollte ein Großteil des Nord-Süd-Fernverkehrs durch die Stadt, und während der deutschen Teilung spielte Bebra eine wichtige Rolle im Interzonenverkehr, weil hier die Thüringer Bahn nach Erfurt und Halle beginnt. Es ist deshalb nicht weiter verwunderlich, dass das Wahrzeichen der Stadt ein Wasserturm ist, der früher die Versorgung von Dampflokomotiven mit Wasser sicherstellte. Als Teil der nordhessischen Urlaubs- und Erholungsregion Mittleres Fuldatal hat Bebra jedoch noch anderes zu bieten als Eisenbahnromantik: zum Beispiel die Breitenbacher Seen oder den Naturerlebnisweg in Bebra-Iba. Und zu vielen Fachwerkstädtchen in der Umgebung ist es nicht weit.
Eisenbahnmuseum
Im und um den historischen Wasserturm ist ein kleines Eisenbahnmuseum eingerichtet. Im parkähnlichen Gelände fährt eine kleine Feldbahn.



Altes Rathaus in der Rotenburger Straße
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