Boppard

Mehr als 2.000 Jahre Geschichte
Der Weinort Boppard am Mittelrhein liegt etwas mehr als 20 Kilometer stromaufwärts von Koblenz und geht auf keltische und römische Besiedlung zurück. Das ehemalige Kastell Bodobrica ist das besterhaltene Kastell aus spätrömischer Zeit nördlich der Alpen und kann im Zentrum der Stadt besichtigt werden. Nach der Aufgabe der rechtsrheinischen Gebiete schützte das Kastell die römische Grenze bis zum endgültigen Rückzug der Römer im Jahr 405.
Teil des Welterbes Mittelrheintal
Zusammen mit der kurfürstlichen Burg aus dem 14. Jahrhundert, die heute das städtische Museum beherbergt, bildet das römische Kastell den wichtigsten Beitrag Boppards zum Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal.
Sehenswert
Besonders beeindruckend sind das Römer-Kastell, die Kurfürstliche Burg, die spätromanische St.-Severus-Kirche, die gotische Karmeliterkirche, Reste der mittelalterlichen Stadtmauer sowie schöne Gärten, Parks, die Rheinpromenade und vieles mehr.
Spazieren, Wandern und Klettern
In Boppard und Umgebung sind zahlreiche Spazier- und Wanderwege ausgeschildert, mit unterschiedlichen Längen, Höhenprofilen und Schwierigkeitsgraden. Spektakulär ist sicher der Mittelrhein-Klettersteig mit Beginn im Mühltal (nur für Geübte oder mit entsprechender Ausrüstung).
Bopparder Hamm
Nördlich von Boppard beginnt die größte Rheinschleife, der Bopparder Hamm. Der Name der Schleife leitet sich vom lateinischen hamus für Haken her. Durch die Schleife kommen die linksrheinischen Talhänge in Südlage und bilden mit 75 Hektar die größte zusammenhängende Rebfläche des Weinanbaugebiets Mittelrhein. Die Weine werden unter dem Oberbegriff Bopparder Hamm vermarktet.



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Stadtansicht
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Foto: Tourist Information Boppard
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