Borken (Hessen)

Inmitten des neuen Borkener Seelandes
Borken ist eine Kleinstadt in Südhessen, auf halbem Weg zwischen Kassel und Marburg. Nach einer wechselvollen Geschichte wurde Borken im 20. Jahrhundert ein Zentrum des Braunkohleabbaus und der Braunkohleverstromung. Der Über- und Unter-Tage-Abbau und das Kraftwerk wurden Ende der 1980er Jahre stillgelegt. Die Tagebauflächen werden seither zur einer Freizeit- und Museumslandschaft umstrukturiert. So entsteht im Umland der Gemeinde das Borkener Seenland, mit dem Borkener, dem Singliser und anderen Seen.
Hessisches Braunkohle Bergbaumuseum
Das Hessische Braunkohle Bergbaumuseum vermittelt an drei Standorten Informationen zur Geschichte des Bergbaus in Borken und zum Umgang mit der Bergbaufolgelandschaft. Ein Braunkohle-Rundwanderweg führt in verschiedenen Abschnitten zum Borkener See, zur Gombether Grube und zur Gedenkstätte Stolzenbach im gleichnamigen Stadtteil. Die Gedenkstätte erinnert an das Grubenunglück im Jahr 1988, bei dem 51 Bergleute ums Leben kamen und das mit ausschlaggebend für die Einstellung des Bergbaus war.





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