Braunschweig

Die Löwenstadt
Braunschweig an der Oker ist nach Hannover die zweitgrößte Stadt Niedersachsens. Die ehemalige Hauptstadt des Freistaates Braunschweig war im MIttelalter ein wichtiger Handelsplatz und ab Mitte des 13. Jahrhunderts Mitglied der Hanse. Zur Verteidigung der Stadt wurde im Mittelalter die Oker mit Hilfe eines Wehrs in zwei Umflutgräben aufgeteilt, die den Stadtkern umschließen und heute teilweise von Parkanlagen gesäumt sind.
Sehenswert
Wie in vielen anderen deutschen Städten gibt es in Braunschweig aufgrund starker Kriegszerstörungen keine großflächigen historischen Quartiere mehr. Kurz nach dem Krieg wurden jedoch um fünf Kirchen in der Innenstadt so genannte Traditionsinseln abgegrenzt. In diesen Bereichen wurde im Laufe der Zeit vieles erhalten, restauriert und wiederaufgebaut, so dass hier noch mittelalterlicher Flair zu spüren ist. Dazu gehören Dom- und Burgplatz, Altstadtmarkt und Kohlmarkt.
Wichtige Museen
Kunsthistorisches Herzog Anton Ulrich-Museum (das älteste Museum Deutschlands), Braunschweiger Landesmuseum im Vieweg-Haus, Städtisches Museum, Naturhistorisches Museum.
Der Braunschweiger Löwe
Wahrzeichen und Wappentier der Stadt ist seit dem Mittelalter der Braunschweiger Löwe oder Burglöwe, ein Standbild, das der Herzog Heinrich der Löwe während seiner Regentschaft auf dem Burgplatz zwischen Burg Dankwarderode und Dom errichten ließ. Das ursprünglich vergoldete Original steht seit 1989 geschützt vor schädlichen Umwelteinflüssen in der Burg. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Original schon einmal durch eine Kopie vertreten. Zudem gibt es in mehreren anderen Städten Kopien des Standbilds, so zum Beispiel in Goslar und im Kloster Weingarten in Oberschwaben, aber auch in Cambridge (MA, USA). Ein Löwenlogo zierte zudem die Lastwagen und Omnibusse des ortsansässigen Nutzfahrzeugherstellers Büssing (1971 von MAN übernommen).





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