Breisacher Bahn

Am Südrand des Kaiserstuhls
Die Breisacher Bahn ist eine knapp 23 Kilometer lange Nebenstrecke vom Hauptbahnhof Freiburg nach Breisach am Rhein. Die 1871 eröffnete Bahn führte ursprünglich als Colmarer Bahn über Breisach hinaus ins Elsass. Seit der Zerstörung der Rheinbrücke im Jahr 1945 ist diese Verbindung unterbrochen. An Stelle der Eisenbahnbrücke wurde nach dem Zweiten Weltkrieg eine Straßenbrücke errichtet. Es gibt aber seit langem Bestrebungen, eine ergänzende Eisenbahnbrücke zu bauen und die Verbindung zu reaktivieren.
Breisgau-S-Bahn
An der Breisacher Bahn liegen neun Bahnhöfe und Haltepunkte: Freiburg Hbf, Freiburg-Klinikum, Freiburg Neue Messe/Universität, Freiburg West, Hugstetten, Gottenheim, Wasenweiler, Ihringen und Breisach. In Gottenheim und Breisach zweigt die Kaiserstuhlbahn nach Endingen und Riegel ab. Die Strecke wird werktags im Halbstundentakt von Dieseltriebwagen der Breisgau-S-Bahn bedient. An Sonn- und Feiertagen fahren die Züge stündlich. Im Zuge der weiteren Umsetzung des S-Bahn-Konzepts soll die Strecke elektrifiziert werden.
1882: Zugunglück von Hugstetten
Am 3. September 1882 ereignete sich beim Bahnhof Hugstetten das bis dahin schwerste Zugunglück in Deutschland. Die Lokomotive eines vollbesetzten Sonderzugs entgleiste wegen unterspülter Gleise, über 70 Menschen kamen ums Leben, mehr als 200 wurden verletzt. Heute erinnert ein Gedenkkreuz an das Unglück.





© Steig mal aus - Angaben ohne Gewähr - Seite verlinken