Breisgau

Zwischen Rhein und Schwarzwald
Die auf das Frühmittelalter zurückgehende Grafschaft Breisgau in der Oberrheinischen Tiefebene war begrenzt im Westen und Süden durch den Rhein, im Osten durch die Schwarzwaldhöhen und im Norden durch den Bleichbach, der bei Rust in den Rhein fließt. Die Grafschaft bildete eine der wesentlichen Machtgrundlagen der Familie der Zähringer, auf die auch die Stadtgründung Freiburgs zurückgeht.
 
Der Name Breisgau geht auf die Zusammenziehung der Worte "Breisach" und "Gau" zurück. "Breisach" wiederum lässt sich zurückführen auf die keltisch-römische Bezeichnung "brisin-ac", was soviel wie Wasserbrecher bedeutet. Der Felsen Mons Brisiacus, der heutige Münsterberg in Breisach, war schon 2400 v. Chr. besiedelt. Später diente er Kelten und Römern als strategisch wichtiger Stützpunkt.
 
Nach den Zähringern war der Breisgau lange Zeit durch Interessenskonflikte zwischen den Markgrafen von Baden und Hachberg, den Grafen von Freiburg, den Habsburgern, den Bischöfen von Basel und Strasbourg sowie anderen Gewalten geprägt. Eine eindeutige Abgrenzung des Breisgaus besteht deshalb nicht mehr. Als Weinbaugebiet reicht der Breisgau von Lahr bis Freiburg, während der südlich von Freiburg gelegene Teil als Markgräflerland bezeichnet wird. Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald endet in südlicher Richtung mit den Gemeinden Neuenburg, Auggen und Müllheim.

Route
Badische Weinstraße (Breisgau)




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