Bruchsal

Barockstadt am Kraichgau
Bruchsals Geschichte lässt sich bis auf das 4. Jahrtausend v.Chr. nachweisen - die jungsteinzeitliche Michelsberger Kultur verdankt ihren Namen nach einer Fundstätte auf dem Mich(a)elsberg beim Vorort Untergrombach. Erstmals urkundlich erwähnt wird Bruchsal im Jahr 976 n. Chr. als bruhosella, was soviel wie Wohnsitz im Sumpf bedeutet. Auch der Name der belgischen Hauptstadt Brüssel lässt sich übrigens auf diese Bedeutung zurückführen. Vom 16. bis zum 18. Jahrhundert wird Bruchsal mehrfach zum Schauplatz von Bauernaufständen, Belagerungen und Plünderungen. 1689 wohnen nur noch 130 Einwohner in der Stadt. 1716 wird Bruchsal jedoch Residenzstadt des Fürstbistums Speyer, nach Plänen von Balthasar Neumann werden das Barockschloss und die Peterskirche erbaut.
Sehenswert in Stichworten
Barockschloss mit Treppenaufgang von Balthasar Neumann, Peterskirche, Bergfried der ehemaligen Burg Bruchsal, Wallfahrtskapelle auf dem Michaelsberg bei Untergrombach.
Museen
Städtisches Museum
Deutsches Musikautomaten-Museum
Straße der Demokratie
In Bruchsaler Gefängnissen waren bedeutende Freiheitskämpfer der badischen Demokratiebewegung inhaftiert. Heute erinnert das Städtische Museum im Schloss Bruchsal an den historischen Zusammenhang zwischen Revolution und Strafvollzug.
Spargel - das Weiße Gold Bruchsals
Der kulinarische Höhepunkt jeden Jahres ist die Spargelzeit von Anfang Mai bis Ende Juni. In Bruchsal befindet sich der bedeutendste Spargelmarkt Europas.



Schlossgarten
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Foto: Dirk Schmidt, pixelio.de
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