Burg Hohenzollern

Stammburg der Hohenzollern
Die Burg Hohenzollern liegt in 855 Meter Höhe auf dem Hohenzollern, einem von der schwäbischen Alb durch Erosion abgetrennten Zeugenberg. Die Burg in ihrer heutigen Form ist der dritte Bau an dieser Stelle und wurde 1867 im neugotischen Stil vollendet. Die erste Burg aus dem 11. Jahrhundert wurde 1423 nach einer Belagerung vollständig zerstört, die zweite Burg aus dem 15. Jahrhundert verfiel nach dem Abzug der letzten österreichischen Besatzung. Der Wiederaufbau geht auf den Kronprinzen und späteren König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen zurück. Die dritte Burg wurde jedoch nie für längere Zeit bewohnt und diente vor allem repräsentativen Zwecken.
Besichtigung
Die Burg Hohenzollern ist in Privatbesitz und gehört zu zwei Dritteln der brandenburgisch-preußischen Linie, zu einem Drittel der schwäbisch-katholischen Linie des Hauses Hohenzollern. In den 1950er Jahren wurde die Burg mit Kunstgegenständen und Erinnerungsstücken museal ausgestattet. Die Burganlage und auch die Innenräume können ganzjährig besichtigt werden, Führungen dauern rund 45 Minuten. Über das Jahr verteilt finden Kunstausstellungen, Konzerte, Theater- und Kinoveranstaltungen und ein Weihnachtsmarkt statt. Der Zugang erfolgt über einen 20-minütigen ansteigenden Fußweg oder mit einem Pendelbus.
Burgregeln
Und noch ein kleiner Auszug aus den Burgregeln: "Derjenige, bei dem während der Führung ein Handy klingelt, muss ein Lied vorsingen oder ein Gedicht aufsagen"...

siehe auch
Hechingen


Ansicht von Süden
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Foto: A. Kniesel, Wikimedia
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