Chemnitz

Stadt der Moderne
Chemnitz, von 1953 bis 1990 Karl-Marx-Stadt, ist eine kreisfreie Großstadt in Sachsen. Der Name der Stadt leitet sich vom Fluss Chemnitz ab, einem Nebenfluss der Zwickauer Mulde, der die Stadt von Süden nach Norden durchfließt. Mit der beginnenden Industrialisierung Ende des 18. Jahrhunderts wurde Chemnitz ein wichtiger Industriestandort für den Fahrzeug- und Maschinenbau und war zeitweise die reichste Stadt Deutschlands. Aus dieser Zeit stammen zahlreiche architektonisch bemerkenswerte Industriebauten und die Villenviertel der Fabrikanten.
Sehenswert
Wahrzeichen der Stadt ist der Rote Turm, ein Teil der ehemaligen Stadtbefestigung. Der Turm gilt als ältestes Bauwerk von Chemnitz. Sehenswert sind auch das Alte und Neue Rathaus, das Siegertsche Haus mit seiner Barockfassade und die Burg Rabenstein als kleinste Burg Sachsens. Im Stadtteil Klaffenbach findet sich das gleichnamige Wasserschloss. Das Karl-Marx-Monument des russischen Künstlers Lew Kerbel wird im sächsischen Dialekt Nischel oder Nüschel (für Kopf) genannt.
Sächsisches Industriemuseum
In den Hallen der früheren Werkzeugmaschinenfabrik Escher AG mit ihren markanten Rundbogenfassaden befindet sich seit 2003 das sächsische Industriemuseum, das Ausstellungsstücke aus 200 Jahren sächsischer Industriegeschichte präsentiert.



Roter Turm
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Foto: CWE mbH


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