Dreiseenbahn

Entstehungsgeschichte
Die Dreiseenbahn ist eine 19 Kilometer lange elektrifizierte Nebenbahn im Schwarzwald. Sie zweigt in Titisee von der Höllentalbahn ab und führt über Feldberg-Bärental, Altglashütten-Falkau, Aha und Schluchsee nach Seebrugg. Der Name der Bahn rührt von den drei Seen an der Strecke her: Titisee, Windgfä̈llweiher und Schluchsee. Ursprünglich geplant als Teil einer nie komplett realisierten militärstrategischen Bahn von Villingen über Kirnach, Vöhrenbach, Titisee, Schluchsee und St. Blasien an den Hochrhein, wurde die Bahn am 2. Dezember 1926 eröffnet. An der Dreiseenbahn liegt auf 967 Metern Höhe mit Feldberg-Bärental der höchstgelegene Normalspur-Bahnhof Deutschlands.
Betrieb heute
Zusammen mit der Höllentalbahn diente die Dreiseenbahn in den 1930er-Jahren als Versuchsstrecke für ein neues Bahnstromsystem. In den 1980er-Jahren wurde der Funkleitbetrieb hier ausprobiert. Heute wird die Dreiseenbahn im Stundentakt von Doppelstockzügen befahren (Kursbuchstrecke 728, Stand 2011). Die meisten Züge beginnen und enden in Freiburg im Breisgau.
Zubringer zum Freizeitspaß
Von allen Bahnhöfen der Dreiseenbahn aus können attraktive Wander- und Mountainbiketouren gestartet werden. So kann man mit der Dreiseenbahn zum Beispiel auch die 18 Kilometer lange Umrundung des Schluchsees verkürzen. An den Winterwochenenden ist die Dreiseenbahn ein wichtiger Zubringer für Wintersportler zum Feldberg.



Dreiseenbahn bei Schluchsee
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Foto: Achim Mende, STG
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