Elbsandsteingebirge

Im Land der Barbarine
Das Elbsandsteingebirge ist ein Mittelgebirge beidseits der Elbe im Grenzgebiet von Deutschland und Tschechien. Der deutsche Teil wird meist als Sächsische Schweiz, der tschechische Teil als Böhmische Schweiz bezeichnet. Charakteristisch für das Felsengebirge ist ein enges Nebeneinander von Ebenheiten (Ebenen), engen Schluchten, markanten Tafelbergen und Felsrevieren. Als Ergebnis der jahrtausendelangen Erosionsprozesse weisen die Sandsteinformationen einen enormen Formenreichtum auf. Die oft bizarren Formen haben die Bewohner zu ebenso bizarren Namen angeregt: Wo gibt es schon Affen- und Schrammsteine, Große und Kleine Gans, Lokomotive, Talwächter, Prebischtor oder die Barbarine?
Schutz durch Nationalparks
Schon seit dem 19. Jahrhundert genießen Teile des Elbsandsteingebirges einen besonderen Landschaftsschutz. Erst 1990 wurde jedoch mit dem Nationalpark Sächsische Schweiz ein Schutzgebiet nach international üblichen Regeln gegründet. Der Park zerfällt in zwei räumlich getrennte Bereiche: Der nordwestliche Teil umfasst das Basteigebiet, den Lilienstein und das Polenztal. Der südöstliche Teil umfasst das Gebiet der Schrammsteine, den Großen Winterberg, den Großen Zschand und die Hintere Sächsische Schweiz. Zum 1. Januar 2000 wurden auch in Tschechien Teile der Wald-Felslandschaft, die Klammen der Kamnitz und das Areal um den Rosenberg (Růžovský vrch) als Nationalpark unter besonderen Schutz gestellt.

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Fels in Form
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