Festung Königstein

Zeugnis der Festungsbaukunst
Die Festung Königstein auf dem gleichnamigen Tafelberg in der Sächsischen Schweiz gehört zu den größten Bergfestungen Europas. Das Felsplateau erhebt sich 240 Meter über das linke Elbufer und war schon im 13. Jahrhundert mit einer böhmischen Burg bebaut. Ende des 16. Jahrhunderts ließen die sächsischen Kurfürsten den Königstein zur Festungsanlage ausbauen. Weitere Ausbauten ließen die Festung zu einem eindrucksvollen Ensemble von Bauwerken der Spätgotik, der Renaissance, des Barock und des 19. Jahrhunderts werden. Die militärische Bedeutung der Festung blieb gering, doch die Anlage diente als Jagdschloss und auch als Staatsgefängnis. Von 1872 bis 1874 war zum Beispiel Ferdinand August Bebel, später Vorsitzender der SPD, in der Festung inhaftiert.
Besucher
Zugang über einen Anstieg vom Ort Königstein (S-Bahnstation), auch als Teil einer größeren Wanderung zum Beispiel nach Kurort Rathen. Reisebusse, Kleinbusse und Behindertenfahrzeuge können direkt an der Festung parken. Für PKW steht ein Parkhaus an der B 172 zur Verfügung, Fußweg rund 10 Minuten. Zugang zur Festung vom Busparkplatz über einen Aufzug möglich.

siehe auch
Königstein


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Friedrichsburg
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