Forchheim

Eingangstor zur Fränkischen Schweiz
Die alte Königsstadt Forchheim, die auch "Eingangstor zur Fränkischen Schweiz“ genannt wird, ist auch durch das in der Adventszeit zum "schönsten Adventskalender der Welt“ umgestaltete Rathaus bekannt. In der historischen Altstadt gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten - beeindruckend sind besonders die Fachwerkhäuser, das Rathaus, die gotische Kirche St. Martin, die Klosterkirche St. Anton, das fürstbischöfliche Schloss mit seinen bedeutenden Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert sowie die imposanten Barockfassaden.
Kaiserpfalz
Die Burg in Forchheim, die auch "Kaiserpfalz" genannt wird, war eigentlich ein Schloss der Bamberger Bischöfe. Das im späten 14. Jahrhundert erbaute Wahrzeichen der Stadt ist eines der kulturhistorisch interessantesten Gebäude der Region und gilt als Denkmal von nationaler Bedeutung. Die spätgotischen Wandmalereien im Inneren zählen zu den wichtigsten ihrer Art in ganz Süddeutschland. Die Burg beherbergt heute das Pfalzmuseum, das drei Spezialmuseen vereint: Das Archäologiemuseum Oberfranken, das Stadtmuseum sowie das Trachtenmuseum.
Der Ehrenbürg (auch "Walberla")
Besonders markant ist der unter Naturschutz stehende Ehrenbürg, ein Tafelberg mit Doppelkuppe zwischen Ebermannstadt und Forchheim, der eine herrliche Aussicht auf das Wiesenttal bietet. Die Kuppe besteht aus dem 513 m hohen Walberla sowie dem 532 m hohen Rodenstein. Im Volksmund wird oft Walberla für den gesamten Berg verwendet. Die Bezeichnung kommt wahrscheinlich von der Walburgis-Kapelle auf dem Berg, die erstmals 1350 erwähnt wird. Heute zieht alljährlich am 1. Sonntag im Mai das "Walberlafest" Tausende von Besuchern an.





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