Gérardmer (F)

Perle der Vogesen
Ein eiszeitlicher Gebirgssee, der Lac de Gérardmer, bestimmt den Charakter des Luftkurortes Gérardmer auf der westlichen, lothringischen Seite der französischen Vogesen. Der Ort ist nach Gérard d'Alsace benannt und trug im Mittelalter den Namen Geroltzsee. Der Lac de Gérardmer, der größte natürliche See in den Vogesen und in Lothringen, ist ein Badesee und auch bei Seglern und Windsurfern beliebt. Zu Fuß lässt sich der See in 1½ Stunden umrunden (rund 6 Kilometer). Im Frühling lockt das Narzissenfest Besucher von weit her an.
Tourismus mit Tradition
In Gérardmer wurde 1875 das erste Tourismusbüro Frankreichs eingerichtet, was zu einem enormen Gästeandrang führte, nicht zuletzt wegen der neuen Eisenbahnverbindung. Es konnte sogar eine Gebirgsstraßenbahn zum Vogesenhauptkamm gebaut werden, auf das Hohneck über den Col de la Schlucht. Der Betrieb wurde jedoch 1940 eingestellt. Auch die Bahnlinie nach Gérardmer existiert nicht mehr. Nächste Bahnstationen sind Saint Dié des Vosges und Épinal.





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