Höllentalbahn Freiburg - Neustadt

Höher noch als Himmelreich...
Die im Jahr 1887 eröffnete Bahnlinie von Freiburg nach Neustadt im Schwarzwald und weiter nach Donaueschingen ist eine der steilsten Eisenbahnstrecken Deutschlands. Zwischen den Bahnhöfen Himmelreich und Hinterzarten, dem Scheitelpunkt der Strecke, überwindet die Bahn im tief eingeschnittenen Höllental auf knapp 10 Kilometern mehr als 400 Meter Höhendifferenz. Bis 1933 konnte die Steilstrecke nur von Zahnradlokomotiven bewältigt werden.
Wann kommt denn nun der Hirsch?
Einige Minuten nach der Abfahrt in Himmelreich in Fahrtrichtung Neustadt lässt sich nach dem zweiten Tunnel auf der rechten Seite ein kurzer Blick auf den berühmten Hirsch auf dem Hirschsprung werfen. Aber schauen Sie schnell, denn gleich folgt der nächste Tunnel.
Geschichte
In Freiburg verlief der Abschnitt Hauptbahnhof - Wiehre zunächst über sechs Bahnübergänge zum alten Wiehrebahnhof, der heute ein Kulturzentrum beherbergt. Im Jahr 1934 wurde eine neue Linienführung mit Tunnels durch den Lorettoberg und den Sternwald zum heutigen Wiehrebahnhof eröffnet. Ab 1936 war die Strecke bis Neustadt elektrifiziert, und zwar als 50-Hz-Versuchsstrecke. Nach der Elektrifizierung der Rheintalbahn 1960 wurde auch die Höllentalbahn auf das übliche Bahnstromsystem umgestellt.





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