Höllentalbahn Neustadt - Donaueschingen

 
Die im Jahr 1887 eröffnete Bahnlinie von Freiburg nach Neustadt im Schwarzwald und weiter nach Donaueschingen ist eine der steilsten Eisenbahnstrecken Deutschlands. Zwischen den Bahnhöfen Himmelreich und Hinterzarten, dem Scheitelpunkt der Strecke, überwindet die Bahn im tief eingeschnittenen Höllental auf knapp 10 Kilometern mehr als 400 Meter Höhendifferenz. Bis 1933 konnte die Steilstrecke nur von Zahnradlokomotiven bewältigt werden.
 
Der Abschnitt zwischen Neustadt und Donaueschingen ist bis auf das Wutachtal gleich zu Beginn vergleichsweise unspektakulär. Die Bahn durchzieht in weiten Bögen die offene Hochebene der Baar, um schließlich in Donaueschingen auf die Schwarzwaldbahn Offenburg - Konstanz zu treffen. Im Gegensatz zum Abschnitt von Freiburg nach Neustadt ist die Weiterführung nach Donaueschingen nicht elektrifiziert. Deshalb müssen alle Reisenden in Neustadt umsteigen. Von Neustadt aus verkehren die Züge stündlich abwechselnd nach Ulm (über die Donautalbahn) und nach Rottweil.





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