Hinterhermsdorf

Schmucke Nationalparkgemeinde
Hinterhermsdorf ist ein Dorf mit rund 650 Einwohnern und liegt am östlichen Rand der Sächsischen Schweiz, in der Grenzregion zu Tschechien. Der Ort ist ein sehr beliebtes Touristenziel wegen seiner Nähe zu den beiden Nationalparks Sächsische und Böhmische Schweiz. Ursprünglich lebte das Dorf fast ausschließlich von der Holzwirtschaft. Für die Holzflößerei in Richtung Bad Schandau wurde die Kirnitzsch mit der Oberen und der Niederen Schleuse aufgestaut. Auf dem künstlichen See der Oberen Schleuse finden heute Kahnfahrten statt.
Kirnitzschklamm
Durch die so genannte Obere Schleuse wurde die Kirnitzsch auf rund 700m Länge aufgestaut. Eine Bootsfahrt in der wildromantischen Kirnitzschklamm zählt heute zu den beliebtesten Ausflugszielen der Sächsischen Schweiz.
Regionaltypische Umgebindehäuser
Eine architektonische Besonderheit in Hinterhermsdorf sind die so genannten Umgebindehäuser. Die in Block- oder Bohlenbauweise errichtete Stube dieser Häuser wird dabei von einem Holzstützensystem umschlossen, das das Gewicht von Obergeschoss und Dach aufnimmt.
Waldarbeiterstube
Die historische Waldarbeiterstube zeigt die familiären Wohnverhältnisse Ende des 19. / Beginn des 20. Jahrhunderts. Im dazu gehörenden Garten sind die zeitgemäßen entsprechenden Pflanzen, Stauden und Sträucher zu sehen.
Aussichtsturm
Unweit entfernt auf dem Weifberg befindet sich ein rund 37 m hoher hölzerner Aussichtsturm, der einen einzigartigen Blick über Hinterhermsdorf und die Sächsische Schweiz bietet.

siehe auch
Sebnitz


Typisches Umgebindehaus
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Foto: DH, Redaktion
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