Homberg (Efze)

Reformationsstadt in Nordhessen
Homberg besitzt rund um den historischen Marktplatz eine geschlossene mittelalterliche Fachwerkaltstadt über dessen Dächer sich die gotische St. Marienkirche erhebt. Die Hallenkirche aus dem 13. Jahrhundert war im Jahre 1526 Ausgangsort der Reformation in Hessen. Die Stadt wird dominiert durch die Ruine der Hohenburg auf dem Basaltberg oberhalb der Altstadt. Sie besitzt den tiefsten, komplett ausgemauerten Basalt-Burgbrunnen Deutschlands, einen mittelalterlichen Kräutergarten sowie Rosenpflanzungen an der Burgmauer.
Reformationskirche Hessens
In der gotischen Stadtkirche St. Marien aus dem 13. Jahrhundert fand im Jahr 1526 die Homberger Synode statt, auf der weltliche und geistliche Vertreter der Landgrafschaft Hessen den Übergang zum protestantischen Glauben beschlossen.
Museen
Feuerwehrmuseum
Heimatmuseum (Hochzeitshaus)
Kyffhäuser Museum
Naturzentrum Wildpark Knüll
Im rund 50 ha großen Naturzentrum leben zirka 350 Tiere aus 40 Arten in großzügigen Gehegen und Volieren. Zur Anlage gehören der Wildpark, ein Infozentrum, eine Wildparkschule, ein Spielplatz im Eingangsbereich sowie ein Aussichtsturm. Rundwege von insgesamt 4,5 km Länge führen vorbei an Wildpferden, Luchsen, Uhus, Wildkatzen, Wölfen und Bären.
Kein Bahnanschluss mehr
Homberg (Efze) ist neben Bad Schwalbach die einzige Kreisstadt in Deutschland, die von der Eisenbahn nicht mehr fahrplanmäßig im Personenverkehr bedient wird. Die Bahnstrecke nach Schwalmstadt-Treysa, Teil der ehemaligen Kanonenbahn, soll jedoch reaktiviert werden. Derzeit ist Homberg am besten mit dem Bus von Wabern an der Main-Weser-Bahn zu erreichen, mit Anschluss von und nach Kassel.





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