Isny im Allgäu

Tore und Türme im mittelalterlichen Oval
Das Erscheinungsbild der ehemaligen freien Reichsstadt und heilklimatischen Kurortes Isny im Allgäu ist geprägt durch seine Tore und Türme im mittelalterlichen Oval. Besonders sehenswert sind die Stadtmauer mit dem Stadtgraben, das Espantor mit Wächterhaus, der Mühlturm, der Hafendeckelturm, der Diebsturm mit dem Zwinger, der Pulverturm und das Wassertor mit Verlies und Türmerwohnung.
Museen
Das Museum am Mühlturm bietet auf rund 600 qm Einblicke in die Geschichte Isnys; das Wassertor-Museum im Turm des Wassertors zeigt Feuerwehrgeschichte und Wintersport, außerdem die Türmerwohnung und das ehemalige Gefängnis; sehenswert auch die Ölmühle und das bäuerliche Werkstattmuseum auf dem Öhlerhof.
Kloster - Schloss - Kunsthalle
Ursprünglich war die dreischiffige Hallenkirche St. Georg Teil des 1096 erbauten Benediktinerklosters. 1803 wurde das Kloster dem Reichsgrafen Otto von Quadt-Wykradt zugesprochen, der das ehemalige Kloster als Schloss nutzte. Heute wird das ehemalige Refektorium mit seinen schönen barocken Stuckaturen und Fresken zu Musik- und Vortragsveranstaltungen genutzt. In aufwendig restaurierten Räumen bietet die Kunsthalle im Schloss Kunst auf höchstem Niveau.
Berge, Tobel, Moore
Das Berg- und Hügelland um Isny wurde vor rund 10.000 Jahren durch mächtige Gletscher geformt. Die Landschaft wird durch Naturräume, wie die Adelegg mit dem Schwarzem Grat; die Eistobelschlucht mit ihren Wasserfällen, Strudellöchern und gewaltigen Felswänden sowie durch die Moore Bodenmöser und Taufach-Fetzach-Moos mit ihren Heideflächen, lichten Waldgebieten, nassen Wiesen und Glazialseen geprägt.



Mittelalterliches Oval
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Foto: Isny Marketing GmbH
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