Lilienstein

Rechtselbischer Tafelberg
Der Lilienstein ist einer der markantesten Tafelberge in der Sächsischen Schweiz, dem deutschen Teil des Elbsandsteingebirges. Er liegt als einziger der Tafelberge in diesem Gebirge rechts der Elbe. Von seinem Gipfelplateau bietet er spektakuläre Ausblicke in alle Richtungen, insbesondere hinüber zur Festung Königstein auf dem anderen Elbufer. Der Name wurde vermutlich von St. Gilgen oder St. Ilgen abgeleitet, was sich wiederum von St. Aegidius herleitet. Frühere Namen des Berges waren Ylgenstein und Illgenstein.
Die Burg ist nicht erhalten
Bereits um 1200 gab es eine kleine böhmische Burg auf dem Lilienstein. Später kam der Berg in den Besitz der Markgrafen von Meißen, den späteren Herzögen und Kurfürsten von Sachsen. Die Burg verfiel jedoch zusehends und wurde wohl um 1550 aufgegeben. Zum 800-jährigen Bestehen des sächsischen Herrscherhauses der Wettiner wurde 1889 ein 16 Meter hoher Obelisk errichtet.
Zwei Aufstiege
Der Lilienstein ist touristisch gut erschlossen. Die ältesten Teile und Stufen des Südaufstiegs von Königstein her stammen bereits aus dem Jahr 1708, der Nordaufstieg aus Richtung Waltersdorf und Rathmannsdorf wurde 1900 erbaut. Wie bei den meisten Tafelbergen sind die Anstiege steil und anstrengend. Wie viele andere Berge in der Sächsischen Schweiz bietet auch der Lilienstein einige Kletterrouten.

siehe auch
Königstein


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Ansicht von Festung Königstein
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