Lorch (Württemberg)

Im Herzen des Stauferlands
Die kleine Stadt Lorch liegt im Remstal im Herzen des Stauferlands und galt einst als das geistige Zentrum der Staufer. Im historischen Ortskern kann man einige liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser bewundern. Wahrzeichen der Stadt ist jedoch das Kloster Lorch, das auf einem Bergvorsprung oberhalb der Rems liegt. Ganz in der Nähe befindet sich zudem ein rekonstruierter römischer Wachturm, der an den Verlauf des einstigen obergermanischen und rätischen Limes erinnert.
Kloster Lorch mit Stauferfalknerei
Das Kloster Lorch, das auf einem Bergvorsprung über dem Remstal liegt, wurde 1102 von Friedrich I., dem ersten Staufer auf dem schwäbischen Herzogsthron, als Grablege der Staufer gegründet. Das Benediktinerkloster mit Kirche, Klausur, Wirtschaftsgebäuden und Klostergarten ist umgeben von einer vollständig erhaltenen Ringmauer. Wahrzeichen des Klosters ist der um 1879 vollständig aufgemauerte Marsiliusturm. Im Kapitelsaal zeigt ein großes Stauferrundbild, das 2002 zur 900-Jahrfeier der Klostergründung entstand, die Geschichte der Staufer. In der Stauferfalknerei werden Greifvögel in spektakulärem Flug vor der monumentalen Kulisse des Klosters und der drei Kaiserberge präsentiert.
Schelmenklinge
Die so genannte Schelmenklinge, ein Tal das im Wald zwischen Lorch und Alfdorf liegt, gilt als die älteste Touristenattraktion Lorchs. Ein Fußweg führt durch dieses von Sandsteinfelsen umgebene Tal, in dem jeweils im Sommerhalbjahr auf rund 500 m Länge Wasserspiele aufgestellt werden.





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