Lorsch

Tor zur Bergstraße
Lorsch gilt aufgrund der geografischen Lage als das Tor zur Bergstraße - bekannter ist es in neuerer Zeit durch das von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannte Benediktinerkloster Lorsch. Darüber hinaus prägen aber auch viele alte und liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser das Bild der historischen Altstadt.
Nibelungensaal
Sehenswert ist auch das Lorscher Rathaus mit seinen Wandmalereien im Nibelungensaal aus den frühen 30er Jahren.
Weltkulturerbe: Kloster Lorsch
Die Benediktiner-Abtei und Kloster Altenmünster gehört seit 1991 zu den UNESCO-Welterbestätten. Gegründet im Jahre 764 war sie das Geistes- und Kulturzentrum des Fränkischen Reiches. Hier war eine der größten Bibliotheken des Mittelalters beheimatet - eines der bekanntesten Manuskripte ist das so genannte Lorscher Arzneibuch. Mit ihrem großen Kräutergarten, der die Grundlage der Heilkunst dieser Zeit bildete, war die Abtei ein einzigartiges medizinisches Zentrum. Die Tor- oder Königshalle aus der Karolinger Zeit konnte ihr ursprüngliches Aussehen bewahren und gehört zu den bedeutendsten Zeugnissen vorromanischer Architektur in Deutschland. Die Anlage gilt mit seinen Arkaden, Pilastern und Halbsäulen als "Juwel karolingischer Renaissance".
Museumszentrum Lorsch
Drei Museen unter einem Dach: Die klostergeschichtliche Abteilung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen, die Abteilung für Volkskunde des Hessischen Landesmuseums Darmstadt und das Tabakmuseum und die Sammlungen der Stadt Lorsch.



UNESCO Weltkulturerbe Kloster Lorsch
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Foto: Tourismus Service Bergstrasse e.V.
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