Mössingen

Die Blumenstadt
Mössingen liegt am Fuße des Albtraufs im Tal der Steinlach inmitten eines Streuobstwiesengebietes. Unterhalb der weithin sichtbaren Traufkante der Schwäbischen Alb entstand 1983 der Bergrutsch am Hirschkopf. In dem danach entstandenen Biotop siedeln heute seltene Tier- und Pflanzenarten. 2006 wurde dieses Gebiet in die Liste der nationalen Geotope aufgenommen. Mössingen ist aber vor allem aufgrund seiner vielen Blumenwiesen und bunten Straßenränder als Blumenstadt bekannt.
Sehenswertes
Der Ort kann am besten über den ausgeschilderten Stadtrundgang erkundet werden, der an vielen Sehenswüdigkeiten vorbei führt. Darunter sind zum Beispiel restaurierte Fachwerkhäuser im Ortszentrum, die Belsener Kapelle (eine der ältesten romanischen Chorturmkirchen des Landes), die Peter- und Paulskirche von 1517, denkmalgeschützte Industriearchitektur von 1928 und 1951 und vieles mehr.
Museen
Museum Rechenmacherhaus; historische Messerschmiede; Kulturscheune mit wechselnden Ausstellungen; Holzschnitt-Museum Klaus Herzer im Öschinger Schultheißenhaus
Kurpark Bad Sebastiansweiler
Der Mössinger Stadtteil Bad Sebastiansweiler (seit 1933 staatlich anerkanntes Heilbad) ist seit dem Mittelalter wegen seines schwefelhaltigen Mineralwassers bekannt. Heute steht dort ein Trinkpavillon, ein Kneippbecken, ein Heilkräutergarten sowie ein weitläufiger Kurpark mit Barfußpark zur Verfügung.
Panoramaweg
Der rund 2 km lange Panoramaweg führt durch die Streuobstwiesen südlich von Mössingen. Der bequem begehbare Weg zeigt auf 6 Infotafeln die Besonderheiten des Natur- und Kulturraums Streuobstwiese.





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