Moritzburg

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
Das kleine Moritzburg liegt inmitten des Landschaftsschutzgebietes Friedewald und Moritzburger Teichgebiet, das 22 Teiche mit rund 420 ha Wasserfläche umfasst. Es ist vor allem durch das barocke Jagd- und Barockschloss Moritzburg bekannt, das den Mittelpunkt dieser einzigartigen Teich- und Waldlandschaft bildet und heute zu den bedeutendsten und schönsten Barockbauten im sächsischen Raum zählt. Film- und Märchenliebhabern ist es bekannt aus dem Film "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel". Sehenswert sind besonders das Museum im Schloss, das Rokoko-Fasanenschlösschen, der Fasanengarten, die Miniatur-Hafenanlage mit Deutschlands ältestem Binnenleuchtturm, die Jugendstilkirche Moritzburg, das Rote Haus sowie die Boxdorfer Windmühle.
Käthe-Kollwitz-Haus
In Moritzburg befindet sich der letzte Wohnsitz und späteres Sterbehaus der berühmten Künstlerin Käthe Kollwitz. Seit 1995 als Museum gestaltet, gibt es mit einer grafischen Sammlung einen Einblick in ihr Lebenswerk. Ergänzend geben Fotografien sowie Auszüge aus Tagebüchern und Briefen einen Einblick in persönliche Lebenssituationen.
Wildgehege Moritzburg
Das Wildgehege Moritzburg beherbergt rund 30 verschiedene heimische Tierarten wie Rotwild, Damwild, Schwarzwild, Elche, Rehe und Wölfe. Seit 2009 gibt es ein Wolfs-Großgehege mit Hochsteg, einen Infopavillon sowie Eulen- und Greifenpräsentationen.
Sächsisches Landgestüt
Im sächsisches Landgestüt, das in Moritzburg in den ehemaligen Jagdstallungen der Wettiner untergebracht ist, werden rund 100 Hengste der Rassen Warmblut, Schweres Warmblut, Kaltblut und Haflinger gehalten. Alljährlich im September finden auf dem großen Paradeplatz die traditionellen Hengstparaden statt, die tausende Pferdeliebhaber anziehen.



Moritzburg
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Foto: ST, Redaktion
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