Nördlingen

Mitten im Krater
Die ehemalige Freie Reichsstadt Nördlingen liegt im Nördlinger Ries, einem 25 km großen und 15 Millionen Jahre alten Meteoritenkrater, dessen Rand ringsum als Hügelkette sichtbar ist. Die gesamte historische Altstadt besteht aus liebevoll renovierten, prachtvollen Häusern aus dem Mittelalter und der Renaissance. Sie ist durch eine komplett erhaltene Stadtmauer mit fünf Toren mit Tortürmen, elf weitere Türme und zwei Bastionen umschlossen. Der Wehrgang ist vollständig erhalten und begehbar. Das Wahrzeichen Nördlingens ist der weithin sichtbare rund 90 m hohe Daniel, der Turm der um 1505 erbauten gotischen Kirche St.Georg. Von dort oben hat man einen hervorragenden Rundblick über Stadt und Ries.
Museen
Stadtmuseum im ehemaligen Heilig-Geist-Spital, Stadtmauermuseum im Löpsinger Torturm, Bayerisches Eisenbahnmuseum, "augenblick" - Museum für optische und akustische Attraktionen, Geopark Infozentrum Nördlingen sowie Rieskratermuseum.
Rieskratermuseum
Eine Besonderheit ist das Rieskrater-Museum, ein geologisches Spezialmuseum, das alles rund um die Entstehung von Einschlagkratern präsentiert. Ganz speziell wird natürlich das Ries-Ereignis, seine planetaren Ursachen und seine irdischen Folgen gezeigt. Außerdem kann im Museum echtes Mondgestein bestaunt werden. Die Dauerleihgabe stammt von der NASA, die 1970 mit den Astronauten der Apollo 14 im Ries war.
Planetenweg
Ergänzend zum Rieskratermuseum bietet sich der Planetenweg an, der die Ausmaße unseres Sonnensystems verdeutlicht. Er führt über 22 km Länge von der Nördlinger St. Georgskirche (die Sonne wird durch die Turmkuppel dargestellt) durch die Riesebene nach Harburg. In der Altstadt befinden sich noch Merkur, Venus und Erde. Pluto als äußerster Planet befindet sich auf einer Aussichtsplattform auf einer Anhöhe des Riesrandes bei Harburg.



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Foto: Tourist-Information Nördlingen
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