Oberweißbach

Fröbelstadt
Der staatlich anerkannte Erholungsort Oberweißbach, der mitten im "Thüringer Kräutergarten" zwischen Rennsteig und Schwarzatal liegt, ist die Geburtsstadt von Friedrich Fröbel, dem "Vater" der Kindergärten. Ihm zu Ehren nennt sich die Stadt Fröbelstadt, gibt es ein ihm gewidmetes Memoralmuseum und einen Aussichts-Fröbelturm. Eine andere Besonderheit der Stadt ist der ehemalige Olitätenhandel, über die heute ebenfalls eine Ausstellung informiert. Sehenswert ist zudem die Hoffnungskirche von 1792, die mit 2000 Sitzplätzen die größte Dorfkirche Thüringens ist und daher auch Dom von Südthürin­gen genannt wird. Eine technische Attraktion ist die denkmalgeschützte Oberweißbacher Bergbahn, die als steilste Standseilbahn der Welt gilt.
Memorialmuseum Friedrich Fröbel
Im dem Haus in dem Fröbel 1782 geboren wurde, befindet sich heute das Memorialmuseum, das über sein Leben und seine pädagogischen Konzepte informiert. Ausgestellt werden außerdem speziell von Fröbel entwickelte Spielsachen. Der Pädagoge Friedrich Fröbel gelangte 1840 mit der Gründung beziehungsweise Stiftung des ersten Kindergartens in Bad Blankenburg zu Weltruhm. Er gilt seitdem als "Vater" des Kindergartens, auch weil er selbst diesen Begriff (statt des bis dahin üblichen "Kinderverwahranstalt") prägte.
Ehemaliges Zentrum des Olitätenhandels
Olität ist ein spätmittelalterlicher Begriff für ein wohlriechendes Öl, Essenz oder Salbe. Oberweißbach war einst ein Zentrum des Olitätenhandels und -herstellung. Die Ausstellung "Traditionszimmer Olitätenhandel" (im Fröbelhaus) informiert über das alte Gewerbe und die Verwendung heimischer Heilpflanzen. Zudem führt ein rund 2,5 km langer Kräuterlehrpfad vom Fröbelhaus zum Fröbelturm.



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Hoffnungskirche
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Foto: Fröbelstadt Marketing
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