Oberwesel

Stadt der Türme und des Weines
Oberwesel liegt im MIttelrheintal auf der linken Rheinseite zwischen Bacharach und St. Goar und geht wahrscheinlich auf eine keltische Siedlung zurück. Später unterhielten die Römer an diesem Ort eine Pferdewechselstation an der römisch-rheinischen Heerstraße. Nach dem Abzug der Römer wurde Oberwesel fränkisches Königsgut, 1220 für kurze Zeit sogar freie Reichsstadt. Zu dieser Zeit begann der Bau der Stadtmauer, die heute noch die Kernstadt umschließt. Schon 1309 kam die Stadt jedoch unter die Herrschaft des Kurfürstentums Trier und blieb dort bis 1803.
Sehenswert
In weiten Teilen erhaltener und begehbarer Stadtmauerring mit noch 16 von ursprünglich 21 Türmen, mehrere kunstgeschichtlich beachtenswerte Kirchen, Wernerkapelle, intaktes Stadtbild mit Fachwerkhäusern ab dem 16. Jahrhundert, Schönburg über der Stadt, steiler Aufstieg in rund 30 Minuten.
Weinbau seit dem Mittelalter
Oberwesel liegt im Weinbaugebiet Mittelrhein, einem der sechs Weinbaugebiete in Rheinland-Pfalz. Der Anbau von Wein in dieser Gegend geht auf die Römer zurück. Bis zum 13. Jahrhundert wurden neben der Flussniederung auch die Steillagen zwischen Bingen und Koblenz für den Weinbau durch Terrassen erschlossen. Hauptrebsorte in Oberwesel ist mit 80 Prozent der Riesling.
Höhepunkte
Rhein in Flammen



Blick auf die Stadt von der Flaggenwiese
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Foto: Gabriele Delhey, Wikimedia
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