Ohrdruf

Wo Johann Sebastian Bach wohnte
Das kleine Ohrdruf, das am Nordrand des Thüringer Waldes in der Mitte der Ohrdrufer Platte liegt, ist vor allem als einstiger Wohnort von Johann Sebastian Bach bekannt. Das Ortsbild wird geprägt vom 54 m hohen Turm der St.Michaeliskirche, dessen Aussichtsplattform in 29 m Höhe einen eindrucksvollen Blick über die Stadt bis hin zum Thüringer Wald bietet. Sehenswert ist aber besonders Schloss Ehrenstein, das 1550 als vierflügelige Renaissanceanlage errichtet wurde.
Bach in Ohrdruf
Die Stadt Ohrdruf gilt als die kleinste aller "Bachstädte" - der berühmte J.S.Bach verbrachte 5 Jahre seiner Kindheit in der Stadt. Der Ohrdrufer Zweig der Bachfamilie lebte hier von 1690-1864. Mitglieder der Familie Bach hatten nahezu 125 Jahre die Stelle des Organisten an der St. Michaeliskirche inne.
Museen
Das technische Denkmal und Museum Tobiashammer ist eine ehemalige Schmiedehammeranlage. Ebenfalls ein technisches Denkmal und Museum ist die Alte Gerberei gegenüber von Schloss Ehrenstein.
Schloss Ehrenstein
Eine besondere Sehenswürdigkeit ist das Renaissanceschloss Ehrenstein, ein zweigeschossiger Vierflügelbau, der liebevoll restauriert wurde. Es beherbergt mehrere Ausstellungsbereiche: Versteinerungen aus dem Muschelkalkmeer, Zeugnisse aus der römischen Kaiserzeit, Johann Sebastian Bach und die Ohrdrufer Bachfamilie, Stadtgeschichte sowie die Entwicklung der Ohrdrufer Spielwaren- und Porzellanindustrie.
Spielzeugstraße
Ohrdruf ist besonders unter Puppen- und Spielzeugsammlern bekannt, da sich hier ab Mitte des 19. Jahrhunderts namhafte Betriebe der Porzellan-, Puppen- und Spielwarenindustrie ansiedelten. Eine Vielzahl neuer Erfindungen und Patente, die hier gemacht wurden, machten die Stadt bekannt.





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