Olbernhau

Stadt der sieben Täler
Olbernhau liegt eingebettet in das Flöhatal, Schweinitztal, Natzschungtal, Bielatal, Rungstocktal, Bärenbachtal und das Dörfelbachtal mitten im Herzen des sächsischen Spielzeuglandes. Erzgebirgische Tradition und Brauchtum sind hier lebendig geblieben, im Ort werden noch immer typische Holzfiguren wie das Reiterlein, Nussknacker, Räuchermann, Pyramiden und mehr hergestellt und in alle Welt verschickt. Das Museum im ehemaligen Rittergut am Markt zeigt Stadt- und Wirtschaftsgeschichte sowie Volkskunst, unter anderem eine Bauernstube aus der Zeit um 1800 sowie eine über 3 m hohe Weihnachtspyramide.
Saigerhütte Olbernhau-Grünthal
Das Freilichtmuseum Saigerhütte ist ein technisches Museum einer ehemaligen Kupferhütte, von der heute noch 22 Bauten erhalten geblieben sind, die von den Resten einer wehrhaften Mauer umgrenzt sind. Der Denkmalkomplex gilt als das einzige erhaltene Zeugnis der europäischen frühneuzeitlichen Buntmetallurgie und umfasst die Wohnhäuser der Hammerknechte, das Herrenhaus, die Hammerschänke, die Reste der Schmelzhütte und einen funktionsfähigen Althammer mit wasserradgetriebenen Schwanzhämmern.
Europäische Schmiedestadt
Olbernhau ist zugleich Mitglied und Sitz des 2001 gegründeten "Ring der Europäischen Schmiedestädte". Der Verband hat es sich zum Ziel gesetzt, die regionale Vielfalt des Schmiedehandwerks und der Metallgestaltung zu fördern. Die Mitgliedsgemeinden müssen einen starken Bezug zur Metallgestaltung und zum Schmiedehandwerk (früher oder gegenwärtig) aufweisen.



Museum Saigerhütte - Kupferhammer
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Foto: Pellmann
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