Osterburken

Römerstadt
Die kleine Stadt Osterburken wird wegen ihrer Lage am Obergermanisch-Rätischen Limes und den zahlreichen archäologischen Funden als Römerstadt bezeichnet. Beeindruckend ist das neue Römermuseum (ein Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg), das einen fundierten Einblick in die römische Geschichte der Region vermittelt. Es wurde über einer ehemaligen römischen Therme errichtet und präsentiert kulturhistorische Funde zur römischen Geschichte und zum kulturellen Austausch zwischen Germanen und Römern.
Sehenswertes
Kilianskirche mit freistehenden Glockenturm; historischer Stadtturm mit einem Sockel aus dem 15. Jahrhundert; oktogonale Kilianskapelle von 1748; Städtlebrunnen von 1601; mittelalterliche Stadtmühle; im Teilort Schlierstadt: ehemaliges Zisterzienserinnenkloster Seligental; im Ortsteil Hemsbach: romanische Mauritiuskirche von 1281
Histotainment Park
In dem in Deutschland einzigartigen mittelalterlichen Freizeitpark gibt es Experimentalarchäologie und Geschichtsvermittlung in authentischer Umgebung. Vor den Augen der Besucher entsteht mit alten Handwerkstechniken auf 155 ha eine mittelalterliche Stadt mit Handwerker- und Patrizierhäusern, Sägewerk, Seilerei, Rathaus, Backstube und Turniergelände.
Skulpturenradweg
Osterburken liegt am Skulpturenradweg, der auch an den Orten Buchen, Seckach, Adelsheim, Ravenstein und Rosenberg entlang führt. Der 77 km lange Skulpturenradwanderweg steht unter dem Motto "Skulpturen am Radweg – Kunst in der Landschaft" und möchte Kunst und Kultur ganz neu erfahrbar machen.





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