Putbus

Die weiße Stadt
Der staatlich anerkannte Erholungsort Putbus ist zugleich jüngste Stadt und ältestes Seebad der Insel Rügen. Gegründet 1810 von Wilhelm Malte I. Fürst zu Putbus, zeigt die Stadt auch heute noch ein geschlossenes klassizistisches Stadtbild. Die weiß getünchten Bürgerhäuser um den kreisrunden Circus und den Markt verleihen der Stadt ein besonderes Flair. Sehenswert ist auch der Schlosspark mit Orangerie, Marstall, Affenhaus und anderen Gebäuden. Das frühere Schloss Putbus wurde 1962 abgerissen, die Sichtachse zum Badehaus Goor im Ortsteil Lauterbauch ist aber noch erhalten.
Puppenmuseum und Uhrenmuseum
Das Rügener Puppen- und Spielzeugmuseum befindet sich im ehemaligen Affenhaus des Schlossparks und zeigt Puppen, Plüschtiere, Zinnsoldaten, Schiffe, Modelleisenbahnen und vieles mehr aus 3 Jahrhunderten. Das historische Uhren- und Musikgerätemuseum in der Alleestraße beherbergt über 1000 Exponate des Sammlers und Museumsgründers Franz Sklorz.
Rasender Roland
Über die letzte verbliebene Strecke der Rügenschen Kleinbahnen verbindet die dampfbetriebene Schmalspurbahn "Rasender Roland" Putbus über Binz, Sellin und Baabe mit Göhren. Es besteht ein regulärer Streckenbetrieb, der mit mit historischen Dampflokomotiven und Wagen betrieben wird.
Wandern und Radeln an der Boddenküste
Die Insel Rügen lässt sich gut mit dem Fahrrad erkunden, auch wenn die eine oder andere Sand- oder Pflasterpassage zu bewältigen ist. So können auch von Putbus aus viele Insel-Sehenswürdigkeiten mit dem Fahrrad erreicht werden. Auch eine Wanderung zum Jagdschloss Granitz oder weiter in das 18 Kilometer entfernte Binz ist empfehlenswert, die Rückfahrt kann dann mit der Kleinbahn erfolgen.



Am Circus
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Foto: DH, Redaktion
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