Remagen

Apollinaris
Remagen ist eine Stadt in Rheinland-Pfalz und liegt rund 20 km flussaufwärts von Bonn am linken Rheinufer. Weltbekannt ist Remagen durch die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Brücke von Remagen, deren linksrheinische Überreste am südlichen Ende der Remagener Rhein-Promenade stehen. Die Stadt geht auf ein römisches Kastell zurück und war im 13. Jahrhundert für einen Apollinaris-Kult bekannt, weil im Kloster Remagen angeblich Reliquien des heiligen Apollinaris aufbewahrt wurden.
Sehenswert
Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul mit romanischen Ursprüngen, Apollinariskirche auf einer Anhöhe über dem Ort, Burgruine Rolandseck mit Rolandsbogen und Kloster Nonnenwerth auf einer Rheininsel, beide im Stadtteil Rolandswerth an der Grenze zu Bonn, Schloss Marienfels im Zuckerbäcker-Stil
Museen
Friedensmuseum Brücke von Remagen
Arp Museum Bahnhof Rolandseck
Römisches Museum
Höhepunkte
Rhein in Flammen
Die Brücke von Remagen
Die Brücke von Remagen oder Ludendorff-Brücke war eine im Jahr 1918 aus militärischen Gründen eröffnete Eisenbahnbrücke über den Rhein, benannt nach dem General und Politiker Erich Ludendorff. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs gelang es US-Streitkräften am 7. März 1945, die Brücke fast unzerstört einzunehmen, weil die geplante Sprengung durch deutsche Truppen misslang. Die Überschreitung des Rheins wurde den US-Truppen dadurch enorm erleichtert. Am 17. März 1945 stürzte die Brücke jedoch wegen Schäden und Überlastung doch noch ein. Die Ereignisse wurden im Jahr 1968 (frei) im Film "Die Brücke von Remagen" aufgegriffen und nicht zuletzt dadurch weltbekannt. Weil die Brücke für den zivilen Eisenbahnverkehr nur geringe Bedeutung hatte, wurde sie nach dem Krieg nicht wiederaufgebaut. Im Brückenkopf auf der Remagener Seite befindet sich das Friedensmuseum Brücke von Remagen.



Apollinariskirche
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Foto: Thomas Wolf / wikimedia
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