Sächsische Schweiz

Deutscher Teil des Elbsandsteingebirges
Die Sächsische Schweiz ist der deutsche Teil des Elbsandsteingebirges am Oberlauf der Elbe. Sie ist vor allem durch ihre oft bizarren Felsformationen (und -namen) bekannt. Die Bezeichnung Sächsische Schweiz geht auf die beiden Schweizer Künstler Adrian Zingg und Anton Graff zurück, die im 18. Jahrhundert an der Dresdner Kunstakademie wirkten und sich vom damals noch so genannten Meißner Hochland an den Schweizer Jura erinnert fühlten. Auch andere Künstler wurden von der wilden Landschaft inspiriert: Der Komponist Carl Maria von Weber lässt eine Schlüsselszene seiner Oper Der Freischütz in der Wolfsschlucht bei Rathen spielen.
Herrliches Wandergebiet
Die Sächsische Schweiz ist ein herrliches Wandergebiet. Touristisch gut erschlossen, lassen sich von vielen Punkten aus Wandertouren starten. Einige Wanderpfade sind spektakulär in den Fels gehauen und führen über Treppen, Leitern und Brücken in tiefe Schluchten und zu immer neuen grandiosen Ausblicken. Etwas Kondition ist dabei durchaus von Nutzen, und auch die Zeitplanung sollte das Auf und Ab berücksichtigen.
In der Vergangenheit ideales Versteck
Das schwer zugängliche, zerklüftete Gebiet bot in der Vergangenheit den Bewohnern immer wieder Zuflucht und Schutz. So brachten sich während des Dreißigjährigen Krieges die Bauern der Umgegend in den Schwedenlöchern vor durchziehenden schwedischen Truppen in Sicherheit. Am Altarstein hielten verfolgte böhmische Protestanten um das Jahr 1630 Gottesdienste ab. Von den Burganlagen, die in der Sächsischen Schweiz zum Schutz von Handelswegen errichtet wurden, sind nur die Festung Königstein und Burg Hohnstein erhalten.

siehe auch
Elbsandsteingebirge


Felsformation Kleine Gans
foto
Foto: Redaktion, DH
Lizenz: Alle Rechte vorbehalten


© Steig mal aus - Angaben ohne Gewähr - Seite verlinken