Schloss Bürgeln

Dem Himmel näher
Das Schloss Bürgeln auf dem Bürgelnberg oberhalb von Obereggenen im Markgräflerland geht auf eine Propstei des Klosters St. Blasien aus dem 12. Jahrhundert zurück. Diese wurde bei kriegerischen Auseinandersetzungen im 16. und 17. Jahrhundert schwer beschädigt und verlor durch die Reformation zudem ihre geistlichen Aufgaben. Dennoch wurde 1762 mit einem frühklassizistischen Neubau auf den alten Grundmauern begonnen, nicht zuletzt, um in der evangelischen Markgrafschaft ein Zeichen katholischer Macht zu setzen. Die Wiederbelegung des Klosters währte jedoch nur kurz. 1801 diente die Propstei Bürgeln als Verhandlungsmasse im Frieden von Lunéville, 1806 fiel das säkularisierte Schloss an das Großherzogtum Baden.
Bürgeln-Bund
In der Folge gab es verschiedene (Teil-)Besitzer, 1920 verhinderte ein Zusammenschluss von Gemeinden und Bürgern einen Privatverkauf, der das Schloss der Öffentlichkeit entzogen hätte. Seither gehört das Schloss dem Bürgeln-Bund e.V. Der erste Pächter ließ das Schloss umbauen und umgestalten, seit 1957 sorgt der Bürgeln-Bund selbst für die Erhaltung und Förderung des Schlosses. Die Außenanlagen mit ihrer herrlichen Aussicht können ganzjährig besucht werden. Im Sommer täglich, im Winter an Wochenenden finden Schlossführungen statt. Einige Räume können für private Zwecke angemietet werden.

siehe auch
Schliengen


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Rosengarten
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Foto: Tourist-Information Schliengen
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