Schramberg

Die Fünftälerstadt
Der Erholungsort liegt in einem geweiteten Tal der Schiltach in den 4 weitere Bäche beziehungsweise Täler einmünden. Schramberg trägt daher den Beinamen Fünftälerstadt. Ringsum befinden sich die Ruinen mehrerer Burgen, die das Ortsbild der Talstadt prägen: Burg Hohenschramberg, Ruine Schilteck, Ruine Falkenstein, Ruine Ramstein und die Ruine Berneck. Im Zuge der Industrialisierung im 19. Jahrhundert wurde der Uhrenhersteller Junghans zu einem bedeutenden Arbeitgeber der Stadt, der die Stadt wesentlich geprägt hat. Spuren hiervon findet man in den Museen und im Stadtbild.
Stadtmuseum
Im Stadtmuseum im klassizistischen Schloss gibt es umfangreiche Stadtgeschichte: In vier Abteilungen wird die Geschichte Schrambergs erlebbar: Burgen, Steingut, Strohflechterei und Uhren.
Auto und Uhrenwelt
Die Museumslandschaft Auto & Uhrenwelt vereint drei Einrichtungen: ErfinderZeiten: Auto und Uhrenmuseum, das Dieselmuseum und die Autosammlung Steim.
Geschichtspfad Zeitreise
Quer durch die Talstadt führt dieser Weg zu vielen Stationen der Stadtgeschichte. An jeder Station dieser "Zeitreise" liefern Hinweistafeln kurz und knapp Wissenswertes zu den entsprechenden historischen Gebäuden.
Park der Zeiten
"Erleben, entdecken, erfahren" ist das Motto im Park der Zeiten, der im ehemaligen Villenpark des Uhrenfabrikanten Junghans angelegt wurde. Der Themenpark im Herzen Schrambergs bietet auf 25.000 qm Raum zur Freizeitgestaltung, zur Erholung und für Erfahrungen. Entwickelt für Jung und Alt gibt es Experimentelles und Überraschendes zum Thema Zeit. Spielflächen, Wasserelemente, ein Wasserbarfußpfad, Kunstwerke, Naturschauspiele und Erfindungen zum Thema Zeit regen zum Nachdenken an.
Fasnet in Schramberg
Schramberg ist eine der Hochburgen der schwäbisch-alemannischen Fastnacht (kurz Fasnet) und bekannt für die so genannte "Da-Bach-na-Fahrt“ am Fastnachtsmontag. Hierbei fahren rund 80 Wagemutige in 40 phantasievoll dekorierten Holzzubern die winterlich kalten Fluten der Schiltach hinunter. Die-Bach-hinunter-Fahrt lockt jedes Jahr viele Tausend Zuschauer an. Interessanterweise entstand die Idee zu diesem Ereignis 1936 als Protest zur etablierten Narrenzunft.





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