St. Märgen

Kur- und Wallfahrtsort
Der Luftkurort St. Märgen liegt auf 890 m.ü.NN auf einer Hochfläche zwischen Feldberg und Kandel. Die offene, freie Landschaft um den Ort bietet an vielen Stellen grandiose Ausblicke auf die Berge des Hochschwarzwaldes. Nur etwa die Hälfte der rund 1.900 Einwohner von St. Märgen wohnt in der geschlossenen Ortschaft, der Rest verteilt sich auf 85 kleine Ansiedlungen und Höfe im Gemeindegebiet.
Gegründet als Antwort auf St. Peter
Zu Beginn des 12. Jahrhunderts wurde an der Stelle des heutigen St. Märgen das Augustinerkloster Maria-Zell auf dem Schwarzwald gegründet. Das Kloster war eine Antwort auf das nur wenige Kilometer entfernte Zähringer-Kloster St. Peter und bestand zunächst bis 1460. Nach einer über 250 Jahre langen Pause wurde das Kloster 1716 wiederbelebt, aus diesem Anlass wurde auch eine neue barocke Kirche gebaut. 1806 wurde das Kloster jedoch endgültig aufgelöst. Die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt mit ihren weithin sichtbaren Türmen ist aber auch heute noch ein Ziel für Pilger und Wanderer ebenso wie die 1 km entfernte auf einem Bergsporn liegende Ohmenkapelle.
Kloster Museum St. Märgen
Das Kloster Museum im Rathaus zeigt regionale Themen zu Landschaft, Kunst und Uhrengeschichte wie zum Beispiel "Die Schwarzwalduhr" und "Reise ins Uhrenland". Außerdem "Sakrale Kunst und Volksfrömmigkeit" und "Hinterglasmalerei". Werke des Holzbildhauers Matthias Faller (1707-1791) runden die Ausstellung ab.
Rossfest
Feste "rund ums Pferd" haben in St. Märgen seit langer Zeit Tradition. St. Märgen ist bekannt für seine Schwarzwälder Kaltblutpferde-Zucht. Ein Höhepunkt ist das "Rossfest", das alle drei Jahre am 2. Sonntag im September mit Pferdeprämierung, Schauvorführung und historischem Festumzug stattfindet.



Blick auf St. Märgen
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Foto: Hochschwarzwald Tourismus GmbH
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