St. Peter (Hochschwarzwald)

Idyllisches Klosterdorf im Schwarzwald
Der staatlich anerkannte Luftkurort St. Peter ist geprägt durch die ehemalige Benediktiner-Abtei mit Klosterkirche, Fürstensaal und Rokoko-Bibliothek. Das Kloster St. Peter wurde im 11. Jahrhundert als Hauskloster und Grablege der Zähringer gegründet. Nach dem Tod des letzten Zähringers begann eine lange Zeit der Besitzwechsel. Zweimal wurde das Kloster zudem durch Brandkatastrophen schwer beschädigt. Die heutigen Klosterbauten im barocken Stil stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Baumeister der Kirche und der Bibliothek war Peter Thumb. 1806 wurde das Kloster aufgelöst, von 1842 bis 2006 diente es als Priesterseminar, seither als geistliches Zentrum.
Wallfahrtskirche Maria Lindenberg
Etwas außerhalb steht auf dem Höhenrücken Lindenberg die kleine Wallfahrtskirche Maria Lindenberg, die seit rund 500 Jahren der Wallfahrt dient. Eine Begegnungs-, Tagungs- und Erholungsstätte des Erzbistums Freiburg und eine Pilgergaststätte dienen den Gläubigen.
Wandern und Mountainbike-Fahren
Um St. Peter herum gibt es eine Vielzahl von Wandermöglichkeiten, darunter den Kandelhöhenweg nach Freiburg (18 km, überwiegend bergab) oder in die Gegenrichtung auf den Kandel (9 km, 560 Höhenmeter). Über den Kapfenberg führt eine herrliche Panoramawanderung nach St. Märgen. St. Peter liegt direkt am Bike-Crossing Schwarzwald, einer anspruchsvollen Mountainbikeroute von Pforzheim nach Bad Säckingen. Die Landstraße nach St. Märgen und weiter auf den Thurner ist bei Radrennfahrern sehr beliebt.
Deutsche Uhrenstraße
Sehenswert ist die barocke Orgeluhr in der Klosterkirche und eine barocke Uhr im Eingangstreppenhaus des ehemaligen Benediktinerklosters.



Klosterkirche St. Peter
foto
Foto: Thomas Maier, wikimedia commons
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