Hansestadt Stendal

Stadt der Backsteingotik
Die Hansestadt Stendal ist die größte Stadt der Altmark im Norden Sachsen-Anhalts und geht auf das Dorf Steinedal aus dem 11. Jahrhundert zurück. Um das Jahr 1160 verlieh Albrecht der Bär dem Ort das Marktrecht, um das Jahr 1300 herum erhielt Stendal Stadtmauern. Aus dieser Zeit stammt auch der Unterbau des Tangermünder Tores. Um 1420 wurde mit dem gotischen Umbau des Doms begonnen. Ab 1440 entstand das Uenglinger Tor, das mit seinen reichen Verzierungen weniger der Befestigung als der Repräsentation diente. Auch viele andere Bauten im Stil der Backsteingotik spiegeln den früheren Reichtum der Hansestadt wider.
Sehenswert
Die ganze historische Altstadt von Stendal ist ein Flächendenkmal. Dom St. Nikolaus, Ratskirche St. Marien mit Hochaltar aus dem Jahr 1471, Rathaus mit Rolandstatue aus dem Jahr 1525, Uenglinger und Tangermünder Tor als Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung lassen sich auf einem Rundgang erkunden.
Winckelmann-Museum
Kultureller Gedächtnisort - Der 1717 in Stendal geborene Johann Joachim Winckelmann gilt als der Begründer der Klassischen Archäologie und modernen Kunstgeschichte. Das 1955 eröffnete Museum wurde zu einem Zentrum antiker und neuerer Kunst in Stendal. Die ständige Aus­stellung dokumentiert das Leben und Werk Winckelmanns von seiner Jugend in Stendal bis hin zu seiner wichtigsten Schaffensphase in Rom.



Uenglinger Tor
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Foto: Daniel Gast, pixelio.de
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