Stuttgart

Vom Stuotengarten zur Landeshauptstadt
Stuttgart ist die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg und mit rund 600.000 Einwohnern die sechstgrößte deutsche Stadt. Die Kernstadt liegt im Stuttgarter Kessel, einer Talerweiterung des Nesenbachs. Ältester und größter Stuttgarter Stadtteil ist das seit 1905 zu Stuttgart gehörende (Bad) Cannstatt, das bereits zur Römerzeit gegründet wurde. Stuttgart selbst geht vermutlich auf ein Pferdegestüt aus dem 10. Jahrhundert zurück, einen "Stuotengarten". Die zugehörige Siedlung wurde 1219 von den Markgrafen von Baden zur Stadt erhoben. Danach fiel Stuttgart durch Heirat an die Grafen von Württemberg und wurde das Zentrum Württembergs.
Kulturstadt
Das Staatstheater Stuttgart mit Opernhaus, Schauspielhaus, Kammertheater und anderen Spielstätten ist das größte Drei-Sparten-Theater der Welt. Die Schauspielbühnen Stuttgart im Alten Schauspielhaus und der Komödie im Marquardt gehören zu den renommiertesten Bühnen Deutschlands. In Stuttgart befinden sich fünf der elf staatlichen Museen Baden-Württembergs, darunter die Alte und die Neue Staatsgalerie.
Museen (Auszug)
Staatsgalerie
Landesmuseum
Haus der Geschichte
Lindenmuseum
Weissenhofmuseum
Hegel-Haus
Sammlung historischer Musikinstrumente
Design Center Stuttgart
Mercedes-Benz Museum
Porsche-Museum
Naturkundemusem am Löwentor
Auf rund 35 000 qm werden Originalfunde und Rekonstruktionen längst ausgestorbener Arten präsentiert. Darunter sind Urmensch-Schädel, spektakuläre Fossilienfunde aus Holzmaden und gigantische Skelettmontagen. Eine Besonderheit ist auch das Bernsteinkabinett mit u.a. einem in fossiles Harz eingeschlossenen Gecko.
Die Bäderstadt
Dank des zweitgrößten Mineralwassersystems Europas besitzt die Stadt zahlreiche Quellen, die ihre heilsame Wirkung in mehreren Bädern entfalten: Leuze Mineralbad, Mineral-Bad Berg sowie das MineralBad im Stadteil Bad Cannstatt.
Cannstatter Volksfest
Das Cannstatter Volksfest findet seit 1817 immer im Herbst auf dem Festgelände des Cannstatter Wasen statt. Alljährlich kommen mehr als vier Millionen Besucher zum "Fest der Schwaben".
Weltkulturerbe: Weißenhofsiedlung
Seit 2016 gehören 2 Häuser des Architekten Le Corbusier der Weißenhofsiedlung zum Weltkulturerbe. Ganz genau wird hiermit das grenzüberschreitende Welterbe von Bauwerken Le Corbusiers in Argentinien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Japan, der Schweiz und Indien unter dem Namen „Das architektonische Werk Le Corbusiers, ein herausragender Beitrag zur Moderne“ gewürdigt. Die Weißenhofsiedlung wurde 1927 vom Deutschen Werkbund unter der Leitung von Ludwig Mies van der Rohe von führenden Vertretern des Neuen Bauens errichtet.





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