Tübingen

Universitätsstadt am Neckar
Tübingen ist eine Universitätsstadt im Neckartal mit rund 90.000 Einwohnern, davon rund 27.000 Studierenden. Tübingen weist den niedrigsten Altersdurchschnitt aller deutschen Städte auf. Rund um den Marktplatz sind das Rathaus und die Altstadt mit engen Gassen und zahlreichen Fachwerkhäusern vollständig erhalten. Der Hölderlinturm am Neckar zählt zu den Wahrzeichen der Stadt und ist eines der beliebtesten Fotomotive.
Hölderlinturm
Das Wahrzeichen Tübingens ist der Hölderlinturm - benannt nach Friedrich Hölderlin (1770– 1843), der von 1807 bis zu seinem Tod am 7. Juni 1843 das Turmzimmer im ersten Stock bewohnte. Heute beherbergt der Turm die ständige Ausstellung "Hölderlin in Tübingen". Sie gibt einen Überblick über Hölderlins Schicksal und die Wirkung seines Werkes bis in die Gegenwart.
Sehenswert
Marktplatz mit Rathaus und Neptunbrunnen, Stiftskirche, Hölderlinturm, Neckarinsel mit Blick auf die Altstadt und den Hölderlinturm, Schloss Hohentübingen, Neuer Botanischer Garten, Sternwarte, Schloss und Kloster im Stadtteil Bebenhausen;
Museen
Kunsthalle Tübingen, Museum Schloss Hohentübingen, Stadtmuseum im Kornhaus (mit Lotte-Reiniger-Scherenschnittsammlung), Auto- und Spielzeugmuseum Boxenstop, Paläontologisches Museum, Hesse-Kabinett in der Heckenhauerschen Buchhandlung;
Stocherkahnrennen
An Fronleichnam lockt das jährliche Stocherkahnrennen auf dem Neckar regelmäßig zehntausende Zuschauer an. Rund 50 Kähne mit je 8 Personen, die durch Stocherstangen fortbewegt werden, liefern sich ein kräftezehrende Rennen mit spektakulären Rangeleien um die Neckarinsel herum. Die Sieger erhalten traditionell erhalten ein Fass Bier - die Verlierer müssen vor den Augen der Zuschauer pro Kopf einen halben Liter Lebertran trinken.



Neckarfront mit Hölderlinturm
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Foto: Albrecht E. Arnold, pixelio.de


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