Todtnauberg

Lutfkurort und Wintersportplatz
Todtnauberg ist eine ehemals selbständige Gemeinde im Südschwarzwald, die seit 1974 zur Stadt Todtnau gehört. Das Dorf liegt malerisch und aussichtsreich in einem nach Süden offenen Hochtal unterhalb des Stübenwasens, am Ende einer Stichstraße. Die ruhige Lage und vielfältige Freizeitmöglichkeiten machen Todtnauberg sommers wie winters zu einem beliebten Ferienziel. Ein umfangreiches Netz von Wander- und Mountainbike-Wegen erschließt die umliegenden Schwarzwaldberge. Touren führen auf den Feldberg, das Herzogenhorn und zu vielen Berggasthöfen und bewirtschafteten Hütten.
Todtnauer Wasserfall
Zwischen Todtnauberg und Todtnau stürzt der Stübenbach über mehrere Kaskaden 97 Meter in die Tiefe und bildet den höchsten Naturwasserfall Deutschlands. Auf beiden Seiten führt ein ausgeschilderter Weg um den Wasserfall herum. Besonders lohnenswert ist ein Besuch im Winter, wenn der Wasserfall vereist ist. Die Gischt gefriert in bizarren Formen, an manchen Stellen wölbt sich das Eis wie ein Tunnel über das herabstürzende Wasser. Allerdings sind im Winter auch die Wege vereist, so dass sie nur vorsichtig begangen werden sollten. Zugang zum Wasserfall von Todtnauberg, vom Parkplatz an der Landesstraße 126 bei Aftersteg oder von Todtnau aus.
Martin Heidegger in Todtnauberg
Bekannt ist Todtnauberg auch als zeitweiser Wohn- und Arbeitsort des Philosophen Martin Heidegger (1889 bis 1976), der ab 1922 dort eine Berghütte besaß. Der Martin-Heidegger-Panoramaweg erinnert heute an die Aufenthalte des Philosphen und führt an seinen Lieblingsplätzen vorbei (6,4 km, Gehzeit rund 90 Minuten) . Die Berghütte ist jedoch nicht öffentlich zugänglich.

siehe auch
Todtnau


◀ 
Ortsansicht
 ▶
foto
Foto: Bergwelt Südschwarzwald
Lizenz: Alle Rechte vorbehalten


© Steig mal aus - Angaben ohne Gewähr - Seite verlinken