Usedom (Insel)

Sonneninsel
Von der Insel in der Pommerschen Bucht gehört der größere westliche Teil zu Mecklenburg-Vorpommern, der kleinere östliche Teil mit der Hafenstadt Swinemünde zum Polen. Die Insel gilt mit durchschnittlich 1906 Sonnenstunden/Jahr als die sonnenscheinreichste Gegend Deutschlands und die sonnigste Insel der Ostsee. Schon im 19. Jahrhundert begann der Tourismus auf der Insel - im Laufe der Jahre entstanden zahlreiche Seebäder. Ein rund 40 m breiter Sandstrand erstreckt sich über ca. 42 km von Peenemünde im Westen bis nach Swinemünde im Osten. Heute befindet sich hier auch die längste Strandpromenade Europas, die sich über 12 km von Bansin bis zum polnischen Seebad Świnoujście erstreckt. Usedom ist bekannt für seine 3 Kaiserbäder, die Bernsteinbäder, die Inselbäder und das Achterland.
3 Kaiserbäder
Die so genannten 3 Kaiserbäder Ahlbeck, Bansin und Heringsdorf zeichnen baumbeschattete Parkanlagen und ein aufsehenerregendes Aufgebot herrschaftlicher Villen aus der Ära des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts aus. Sie sind wie die Perlen an einer Kette an Europas längster Promenade aufgefädelt.
Bernsteinbäder
An der schmalsten Stelle der Insel reihen sich Zempin, Koserow, Loddin und Ückeritz aneinander. Sie werden die Bernsteinbäder genannt, weil an dieser Stelle der Insel das Gold des Meeres, der Bernstein, zu finden ist.
Inselbäder
Im Norden von Usedom liegen die Ostseebäder Karlshagen, Trassenheide und Zinnowitz.
Achterland
Das Achterland (Hinterland) wird vom Achterwasser, dem Stettiner Haff und vom Peenestrom umspült. Hier findet man noch unberührte Natur, Wälder und zahlreiche Seen mit seltener Flora und Fauna abseits des touristischen Lebens an der Ostseeküste.





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