Hansestadt Warburg

Das Rothenburg Westfalens
Die Hansestadt Warburg ist eine Stadt mir rund 24.000 Einwohnern in Ostwestfalen und liegt zwischen den Ausläufern des Eggegebirges und des Hessischen Berglandes, im Süden der Warburger Börde. Auf einem Felssporn über dem Diemeltal wurde schon vor mehr als 1.000 Jahren eine Wach- und Schutzburg errichtet, weil in der Nähe eine Furt über die Diemel führte, einen Nebenfluss der Weser. Diese Furt war Schnittpunkt vieler alter Handelsstraßen und begünstigte die Entwicklung der Stadt für lange Zeit. Im Schutz der Burg entstanden im Laufe der Zeit Richtung Süden im Diemeltal die Altstadt und Richtung Norden auf einem Plateau die Neustadt. Im Jahr 1364 traten beide Städte in die Hanse ein, was die wirtschaftliche Bedeutung weiter stärkte. 1436 schlossen sich beide Städte schließlich zusammen.
Sehenswert
Noch heute ist das Stadtbild durch vielen historische Bauten, durch zwei Stadttore und fünf Wehrtürme und durch die alte Stadtmauer geprägt. Das Museum im Stern informiert über Stadt- und Kulturgeschichte.
Baumlose Warburger Börde
Im Norden der Stadt liegt die Warburger Börde, eine fast baumlose Kulturlandschaft, die aufgrund ihrer hohen Bodenqualität schon mehr als 5000 Jahre vor Christus besiedelt wurde. Auf dem fruchtbaren Lößboden werden heute vor allem Getreide und Zuckerrüben angebaut. Rad- und Wandertouren durch die Warburger Börde haben ihren eigenen Reiz. Zum markanten Desenberg mit seiner Burgruine sind es hin und zurück rund 10 Kilometer.

Ortsteil
Daseburg




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