Wattenmeer

UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer
Das Wattenmeer hat große Bedeutung in Hinsicht auf geologische und ökologische Prozesse, und eine weltweite Bedeutung für den Erhalt der biologischen Vielfalt. In geologischen Zeiträumen betrachtet ist das Wattenmeer erst eine sehr junge Landschaft, die von Wind und Gezeiten ständig neu geformt wird. Gerade hier zeigt sich auf einzigartige Weise die Anpassungsfähigkeit von Flora und Fauna an die ständig wechselnde Landschaft. Das Wattenmeer bietet für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, die andernorts selten geworden sind, einen schützenswerten Lebensraum. Schätzungsweise leben hier rund 10.000 Arten - von einzelligen Organismen und Pilzen bis hin zu höheren Pflanzen und Tieren. Im Frühjahr und Herbst zum Vogelzug legen bis zu zwölf Millionen Vögel eine Rast im Wattenmeer ein.
Die Gebiete
In Deutschland gehören zum UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer das Schleswig-Holsteinische (seit 2009), das Hamburgische (seit 2011) und das Niedersächsische Wattenmeer (seit 2009). Zur Welterbeliste gehören außerdem das dänische sowie das niederländische Wattenmeer-Schutzgebiet. Die Schutzzonen umfassen dabei nur das Wattenmeer und nicht die darin befindlichen Inselgebiete.
Wo gibt es Informationen?
In vielen Orten an der Nordseeküste und auf den meisten Inseln im Wattenmeer (inklusive der Halligen) gibt es Informationszentren, Nationalparkhäuser o.ä., die über die Geschichte sowie Flora und Fauna des Wattenmeeres informieren. Da gibt es Ausstellungen, Vorträge und zumeist auch Angebote für Wattwanderungen, Exkursionen und mehr.
Höhepunkt
Wattenmeer-Tag

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siehe auch
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