Wetzlar

Zeitreise ins 18. Jahrhundert
Die ehemalige Reichsstadt Wetzlar liegt in MIttelhessen an der Mündung der Dill in die Lahn. Südlich der Lahn liegt die Altstadt, die ein nahezu geschlossene Ensemble historischer Bauwerke und Wohnhäuser aufweist. Liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser und Steinbauten aus Romanik, Gotik, Renaissance und Barock versetzen den Besucher in das 18. Jahrhundert. Der Wetzlarer Dom weist eine bemerkenswerte Baugeschichte auf und wurde nie wie geplant fertiggestellt. Ganz offensichtlich fehlt der zweite Turm, und auch viele andere Stellen haben den Charakter von Provisorien. Der Dom wird heute von katholischen und evangelischen Christen gleichermaßen genutzt und ist eine der ältesten Simultankirchen Deutschlands.
Wetzlarer Museen
Sechs kultur-, stadt- und literaturhistorische Museen können in Wetzlar besucht werden: Lottehaus und Jerusalemhaus, Lemmers-Danforth-Sammlung zur Wohnkultur der Renaissance und des Barock, Reichskammergerichtmuseum, Stadt- und Industriemuseum, Viseum (Museum für Optik und Feinmechanik).
Höhepunkte
Festspiele Wetzlar
 
Internationale Gitarrentage Wetzlar
 
Wetzlarer Tage der Phantastik
 
Weinfest
 
Brückenfest
 
Gallusmarkt
 
Hier litt der junge Werther
Im Lottehaus in der Altstadt wohnte im 18. Jahrhundert Charlotte Buff, in die sich Johann Wolfgang von Goethe unglücklich verliebte, als er Praktikant beim Reichskammergericht in Wetzlar war. Sie war Vorbild für die Figur der Lotte in seinem Briefroman "Die Leiden des jungen Werther".
Im hessischen Eisenland
Die nördlich der Lahn gelegenen Stadtteile von Wetzlar waren lange Jahre ein wichtiger Standort der eisenerzeugenden und eisenverarbeitenden Industrie (Sophienhütte). Die Tradition der Eisenerzgewinnung, -verhüttung und -verarbeitung im Lahn-Dill-Gebiet reicht dabei bis in die Latènezeit (5. bis 1. Jahrhundert vor Christus) zurück.



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Blick über die Lahn auf die Altstadt
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Foto: Tourist-Information Wetzlar
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