Wiek

Traditioneller Fischer- und Seefahrerort
Der staatlich anerkannte Erholungsort Wiek auf der Halbinsel Wittow im Nordwesten der Insel Rügen ist ein kleiner Hafenort am Wieker Bodden. Sehenswert ist vor allem die Pfarrkirche St. Georg, eine dreischiffige gotische Backsteinkirche aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Der freistehende Glockenturm wurde um das Jahr 1600 errichtet, nachdem der ursprüngliche Kirchturm zerstört worden war. Von Wiek aus verkehren von Mai bis Oktober täglich Schiffe nach Vitte auf der Insel Hiddensee.
 
Bis 1968 war Wiek an das Netz der Rügenschen Kleinbahn angeschlossen. Die Schmalspurstrecke mit 750 mm Spurweite von Bergen nach Altenkirchen wurde Ende des 19. Jahrhunderts eröffnet und sollte unter anderem dem Abtransport von Kreide aus den Kreidebrüchen bei Kap Arkona dienen. Zwischen Trent und Wittow wurden die Güterwagen mit einer Eisenbahnfähre transportiert.



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St. Georg, Vorderansicht mit Glockenstuhl
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Foto: Andreas Steinhoff / wikimedia
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